Neckarkatzenbach-Weg (Gu 2)

Hierbei handelt es sich um eine kurze aber sehr schöne Rundwanderung. Bei dieser Tour hat mich mal wieder meine Freundin Ann-Katrin begleitet.

Gestartet sind wir die Rundwanderung in Guttenbach. Guttenbach ist ein Dorf im Neckar-Odenwald-Kreis, das zu Neckargerach gehört. Guttenbach liegt 137 m ü. NN.

Den Einstiegspunkt kannst Du beliebig wählen, da es sich um eine Rundwanderung handelt.

Da wir erst wieder nach Dienstende gestartet sind, können wir diese Touren auch schon kleine Feierabendwanderungen nennen. 🙂 Wir sind erst wieder gegen 16.30 Uhr losmarschiert, deshalb endet unsere Tour wieder Mal im Dunkeln.

Geparkt haben wir direkt am Neckar, unterhalb von der Minneburg am Waldparkplatz Ziegelhütte. Hier sind ein paar Parkplätze vorhanden. Vorsicht, wenn es regnet ist hier alles sehr matschig.

Vom Parkplatz aus sind es nur ein paar Meter bis zum Startpunkt der Tour (Minneburger Ziegelei). Der Wanderweg ist mit einer weißen Gu 2 ausgeschildert.

Ann-Katrin und ich sind die Tour im Uhrzeigersinn gelaufen.

Falls du die Tour mit einem Abstecher zur Minneburg kombinieren möchtest, empfehle ich Dir meine Laufrichtung. Wie heißt es immer so schön…. „Das Beste kommt zum Schluss“.

Zu Beginn der Tour führen uns die ersten 1,5 Kilometer durch das Dorf Guttenbach. Danach müssen wir die Hauptstraße überqueren und folgen dem Gehrnweg.

Der Gehrnweg führt uns aus Guttenbach heraus und führt uns zwischen Feldern und Wiesen Richtung Neckarkatzenbach. Beim Zurückblicken haben wir nochmals einen schönen Blick auf Guttenbach, Neckargerach und den Neckar.

An diesem Tag lag noch einiges an Schnee vom Vortag. Man kann eigentlich schon sagen es war eine kleine Schneewanderung. 🙂

Da der Gehrnweg durch Wiesen und Felder führt haben wir den Wind richtig an unserem Körper gespürt. Die Kälte, der Wind und teilweise auch der Regen haben richtig im Gesicht gebrannt. Aber dafür wurden wir mit einem schönen Winterpanorama entschädigt.

Der Gehrnweg ist laut meiner Wanderkarte auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Am Wegesrand befinden sich auch immer wieder Bänke die zum Rasten einladen oder um einfach die Ruhe und Natur zu genießen.

Lassen wir unseren Blick nach Rechts schweifen, sehen wir den Schlossberg vor uns. Wenn wir unseren Blick nach Links schweifen lassen, sehen wir den Mittelberg (296 m).

Bereits nach ca. 3,5 Kilometern sind schon die Dächer von Neckarkatzenbach vor uns zu sehen.

Neckarkatzenbach ist ein Teilort der Gemeinde Neunkirchen und liegt 204 m ü. NN.

Der Wanderweg ist sehr gut ausgeschildert, bis wir auf die Hauptstraße (L633) stoßen. Hier war nicht wirklich ersichtlich, ob wir rechts oder links weiter laufen müssen.

Wir haben die Straße überquert und haben uns danach rechts gehalten, sind ein Stück an der Hauptstraße entlang gelaufen und dann links abgebogen. Hier war die Wegmarkierung wieder ersichtlich.

Wir sind weiter dem Wanderweg gefolgt und haben dabei den Krebsbach überquert. Nach ein paar Metern stehen wir wieder an einer Kreuzung. Hier ist zwar eine Wegmarkierung angebracht, aber kein Pfeil in welche Richtung wir laufen müssen.

Da ich diesmal keine Karte dabei hatte und wir uns auf uns selbst verlassen mussten, war es aber logisch Richtung Neckarkatzenbach zu laufen. Daher haben wir uns an der Kreuzung rechts gehalten.

Gleich am Anfang von Neckarkatzenbach haben wir dann auch wieder eine Wegmarkierung gesehen. Das hat uns natürlich gefreut und wir waren ein Wenig erleichtert.

Wir folgen der Wegmarkierung, die uns von der Brunnenstraße bis zum Minneburgweg durch Neckarkatzenbach führt.

Dabei kommen wir an Pferden vorbei die, so sieht es zumindest aus, mitten im Dorf ihr zu Hause zu haben scheinen – sowas habe ich auch noch nicht gesehen. 🙂 – und überqueren nochmals den Krebsbach.

Wo heute der Krebsbach fließt, war früher das Flussbett des Neckars, bevor er sich in Guttenbach einen neuen und kürzeren Durchbruch verschaffte.

Hier haben wir jetzt auch schon die Hälfte unserer Tour geschafft. Jetzt geht es wieder zurück Richtung Startpunkt.

Irgendwie mag ich solche Wanderungen, die durch Ortschaften führen. Dabei lernt man oft noch einiges über die jeweilige Ortschaft dazu, oder entdeckt schöne neue Plätze.

Oft ist es auch so, dass ich schon wieder für eine neue Tour inspiriert werde. 🙂

Bevor wir Neckarkatzenbach verlassen und hinter uns lassen kommen wir noch am Dorfbrunnen und dem Kriegerdenkmal vorbei.

Wir folgen ein kurzes Stückchen dem Minneburgweg und biegen dann rechts in den Wanderparkplatz Heldegasse ab.

Ab hier folgen wir dem Weg für 2,5 km stets gerade aus durch den Wald. Dieser Abschnitt der Wanderung gehört auch zu dem rund 128 Kilometer langen Fernwander- und Prädikatswanderweg Neckarsteig.

Auf dem Weg durch den Wald, haben wir drei Rehe gesehen, sowie zwei umgestürzte Bäume, die teilweise den Wanderweg versperrt haben.

Während wir auf dem Rückweg waren, hat uns mal wieder schneller als uns lieb war, die Dunkelheit eingeholt. Es wird Zeit, dass der Frühling endlich kommt und es abends länger hell bleibt.

Nach den ca. 2,5 Kilometern halten wir uns rechts, verlassen dabei den Wald und laufen Richtung Guttenbach. Dabei kommen wir auch nochmal an ein paar Pferden vorbei.

Wir folgen dem restlichen Wanderweg der uns durch ein Teil von Guttenbach führt, bis wir schließlich wieder am Startpunkt (Minnerburger Ziegelei) ankommen.

Tip: Die Wanderung führt nicht direkt an der wunderschönen Minneburg vorbei. Deshalb empfehle ich Dir, wenn Du schon mal da bist, einen Abstecher dorthin zu machen.

Wenn Du möchtest, kannst Du den Besuch der Minneburg direkt mit diesem Wanderweg verbinden, indem Du fast am Ende Deines Rückwegs, nicht wie zuvor beschrieben, rechts Richtung Guttenbach abbiegst, sondern einfach weiter geradeaus im Wald weiter läufst.

Oder du läufst den Gu 2 komplett zu Ende und zurück zum Waldparkplatz Ziegelei. Von hier aus führt direkt ein Serpentinenweg zur Minneburg hoch.

Bei diesem Pfad empfehle ich Dir unbedingt bei Nässe, Schnee und Regen festes Schuhwerk und Trittsicherheit. Der Pfad ist dann nämlich sehr matschig und kann auch rutschig sein.

Zu beachten ist bei dem Serpentinenweg, dass auf kurzer Strecke einige Höhenmeter überwindet werden müssen.

Von der Minneburg hast Du einen tollen Ausblick auf das gegenüberliegende Neckargerach sowie den Neckar. An der Minneburg befinden sich auch zwei Grillplätze.

Die Minneburg zählt zu einer von vielen Burgen entlang des Neckars. Sie ist die Ruine einer Höhenburg.

Leider ist die Minneburg derzeit nicht für Besucher begehbar, zumindest als ich dort war. Trotz allem lohnt sich der Besuch meiner Meinung nach auch nur für den tollen Ausblick.

Fazit: Meiner Meinung nach könnte an manchen Stellen die Wegmarkierung etwas besser/ deutlicher sein. Ich würde Dir meine Laufrichtung empfehlen und die Tour mit einem Besuch an der Minneburg beenden. Die Tour eignet sich bestens für einen Sonntagsausflug oder als Spaziergang am Feierabend. Da die Tour nicht so lange ist und kaum Höhenmeter hat (diese sind gut verteilt) eignet sich die Tour für die ganze Familie. Bedenke mit Abstecher zur Minneburg steigen die Höhenmeter.

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