Lotharpfad

Während meinem Kurztrip in den Schwarzwald im August diesen Jahres, habe ich mich dort mit meiner Mama, Schwester und Neffen zu Ausflügen und kleinen Wanderungen getroffen.

Durch Zufall haben wir den Lotharpfad entdeckt, als wir die Schwarzwaldhochstraße (B 500) entlang gefahren sind.

Was wirklich ein Zufall war. Denn am Vormittag hatten wir noch über den Orkan „Lothar“ gesprochen, der hier im Schwarzwald mal tobte.

Wir konnten gar nicht so schnell schauen, da ist meine Schwester abgebogen und schon standen wir auf dem Parkplatz vom Lotharpfad. Unsere Freude war groß. 🙂

Der Parkplatz ist kostenlos und es gibt sogar sehr schön angelegte Rast- und Sitzmöglichkeiten.

Wie überall in der Natur, sollte man auch hier auf dem Lotharpfad keine Pflanzen oder Pilze pflücken, auf den vorgegebenen Wegen bleiben und ganz wichtig seinen Müll wieder mitnehmen.

Wir fünf hatten alle eine Menge Spaß auf dem Pfad. Vor allem hat es meinen Neffen richtig gut gefallen. Die wären am liebsten noch eine Runde gelaufen. 🙂

Denn es führen Dich Holzstege, teils steinige und schmale Pfade durch den wilden Wald. Es gibt sogar auch Leitern und Treppen, sowie eine Aussichtsplattform.

Diese war bei unserem Besuch aber leider gesperrt. Der Lotharpfad ist zwar nur 900 Meter lang, aber dadurch das er so attraktiv gestaltet ist, mit Holzstegen und schmalen Pfaden, kann man hier ewig verweilen und er kommt einem nicht so kurz vor. So erging es uns zumindest.

Wenn ich mal wieder in der Nähe sein sollte, werde ich auf jeden Fall wieder vorbei schauen.

Es ist wahnsinnig beeindruckend, wie sich die Natur von alleine wieder erholt.

Hier kommen noch ein paar allgemeine Informationen zum Lotharpfad:

Der Lotharpfad ist der kürzeste und meist besuchte Rundweg im Nationalpark Schwarzwald und ist ca. 900 Meter lang. Er führt Dich durch eine Fläche von rund 10 Hektar.

Die Grundlage und Namensgebung für diesen Pfad ist der Orkan „Lothar“. Der am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 mit bis zu 200 Stundenkilometern über Mitteleuropa hinweg fegte. Es ist der stärkste je gemessene Sturm im Schwarzwald.

Orkan „Lothar“ hat die Waldbilder dramatisch verändert. Er entwurzelte Millionen von Bäumen und hinterließ ein wildnisartiges Chaos.

Damals haben die Verantwortlichen aber beschlossen, nicht aufzuräumen sondern der Natur die Führung zu überlassen.

Hier kann man von Jahr zu Jahr sehen, wie sich die Natur erholt und der Wald immer wilder wird. Wenn man des öfteren im Schwarzwal unterwegs ist, ist dies bestimmt interessant zu sehen und zu beobachten, wie sich die Natur von selbst erholt.

Durch den Sturm wurde zwar viel zerstört, es wurde aber auch Raum für neues Leben erschaffen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.